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Seminar für ausländische Stipendiaten in Frankfurt 2011

Vom: Saturday, 15. October 2011   bis: Sunday, 16. October 2011

Fit werden für Deutschland mit Handkäs, Rauscher und einem freundlichen „nein“


Gruppenbild

Was haben Japaner, Südkoreaner, Serbinnen, Ukrainerinnen und Deutsche gemeinsam? Alle müssen irgendwann essen! Besonders nach einem langen und erlebnisreichen Tag, wie er dieses Jahr wieder in Frankfurt am Main stattfand.


Am 15. Oktober trafen sich Stipendiaten der Rotary Foundation, die derzeit ihr Studium in Deutschland verbringen mit Alumni-Beauftragten der Distrikte und RFADlern in Frankfurt am Main. Nach einem Arbeitstreffen zum Thema Alumniarbeit und gemeinsamem Mittagessen berichteten die Stipendiaten aus Japan, Südkorea, Serbien und der Ukraine ihre Erfahrung mit Rotary: Oft ist die Bewerbung bei der Foundation der erste Kontakt zwischen Studenten und Rotariern und manchmal auch der einzige. Um aus dieser Begegnung eine Freundschaft werden zu lassen, kümmert sich die RFAD. Obwohl die sogenannten „Inbounds“ noch keine Alumni sind und nach ihrem Aufenthalt wieder in ihr Heimatland zurückkehren, bemühen sich die Mitglieder der RFAD sehr um ihre Gäste.Und dazu gehört in Deutschland immer eine Stadtführung!


Goethe mit Damen

Nach dem Karmeliter Kloster, dem Eisernen Steg und einem Besuch im Frankfurter Dom wurden die Stipendiaten in eine „rischtisch alde Frankfodder Wertschaft“ eingeladen. Weit ab vom Touristentrubel der Frankfurter Innenstadt erlaubten sich die RFADler gute Frankfurter Spezialitäten zu servieren: Handkäs mit Musik, Schneegestöber und Sülze. Hinter dem Handkäs verbirgt sich eine Harzer Rolle mit rohen Zwiebeln und das Schneegestöber, ein Klassiker in vielen hessischen Apfelweinwirtschaften, wurde zumindest früher aus Camembertresten hergestellt. Doch der Begeisterung der japanischen Stipendiaten nach zu urteilen, waren es keine Reste! Und in Begleitung von Apfelsaft, dem „Rauscher“ Apfelmost und frischem Apfelwein schmeckten Harzer Rolle und Sülze selbst den deutschen Skeptikern.


Besonders wertvoll war der Besuch von Stefan Zeidenitz, dem Vizepräsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt und Autor zahlreicher Bücher über die deutsche, englische und japanische Kultur. Mit trockener Kehle von der Frankfurter Buchmesse kommend erklärte er auf anschauliche Weise das Wesen der Deutschen und wie man als Gast unter ihnen (über)lebt: Man muss auch mal „nein“ sagen können! Und zwar freundlich. Besonders die zurückhaltenden Japaner nickten einsichtig und auch die zwei Stipendiatinnen aus Serbien und der Ukraine wurden darin bestärkt, nicht aus Unsicherheit jede Einladung und jeden Vorschlag annehmen zu müssen.


Nach einer kurzen Nacht in der Unterkunft am Deutschherrnufer, trafen sich alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Seminars zum großen Abschlussfrühstück. Und wie schon am Abend zuvor teilten sich alle die großen Speiseteller aus der Tischmitte und es herrschte ein wundervolles hin und her von Brötchen, Aufschnitt und interkulturellem Austausch. Dazu sage ich nicht „nein“!


 

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