Soziale Projekte

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Wir helfen Japan ein Riesenerfolg: Alumni spenden fast 7.000 Euro zugunsten der Opfer

Das Leid und die Zerstörung, die durch das Erdbeben und den nachfolgenden Tsunami in Japan hervorgerufen wurden, haben seit März weltweit Erschütterung hervorgerufen. Der RFAD, der regelmäßig Hilfsprojekte in aller Welt unterstützt, hat sich gefragt, wie schnell und effektiv geholfen werden kann, insbesondere da traditionell enge Verbindungen zu Rotary-Alumni-Organisationen Japans sowie dortigen Rotary Clubs bestehen. Dieser enge Kontakt kommt nicht von ungefähr, da gewöhnlich der Großteil der Ambassadorial Scholars, die ihr Auslandsjahr bei uns in Deutschland verbringen, aus Japan stammt. So wurde der Vorstand sofort durch RFAD-Mitglied und Rotarierin Yukari Kurita, heute in München lebende ehemalige japanische Stipendiatin, über Ad-hoc-Hilfsaktionen, wie Hilfstransporte mit Lastwagen oder Hubschraubern in nur schwer zugängliche Gebiete im Rotary Distrikt Fukushima durch japanische Rotarier und Alumni informiert. Daraufhin startete der RFAD im März einen Spendenaufruf unter den eigenen Mitgliedern sowie bei Rotary Clubs deutschlandweit, infolge dessen 6.966,43 EUR beim RFAD eingegangen sind. Schnell kristallisierte sich heraus, dass die Menschen vor Ort nicht nur Decken, Nahrung, Medikament und Treibstoff benötigen, sondern mittelfristig auch andere Güter notwendig sind, um wieder Normalität einkehren zu lassen bei den Menschen, die z.T. noch in Notunterkünften leben müssen. So wird beispielsweise langzeitig wirksame Unterstützung im Schul- und Bildungsbereich für Familien und Kinder benötigt. Viele Schulen wurden vom Tsunami völlig fortgerissen, in anderen sind in Folge des Erdbebens wichtige Unterrichtsmaterialien verloren gegangen. Deshalb wurde bei intensivem Austausch per Email und Telefon ein nachhaltiges deutsch-japanisches Hilfsprojekt auf die Beine gestellt. Die gespendete Summe fließt nun zusammen mit Geldern des Rotary Clubs München-Bavaria in ein Matching Grant in Höhe von insgesamt 117.178,50 US$, das direkt und rasch die Hilfsaktion des Distriktes 2780 und des Alumni-Rotary Clubs Kanagawa-Shonan in Zusammenarbeit mit dem RC Fukushima Global (Distrikt 2530) zu Gute kommt. Konkret wird dabei insbesondere durch Bücherspenden versucht Kindern, die traumatische Erlebnisse verkraften müssen und unter Verlust und Trauer leiden, zu helfen. Familien sollen zur Ruhe kommen und ihre Kinder in der Schule gut versorgt wissen. So werden Bilderbücher sowie Kinder- und Jugendliteratur für Schulbüchereien an Grundschulen gespendet. Das Board of Education der Küstenregion Fukushima wird bei der Auswahl der Bücher beraten. Das Projekt zielt darauf ab, Mut zu machen und Hoffnung zu stiften unter den Kindern, die in den Schulen der Küstenregion lernen. Ein erster kleiner Büchereibestand soll in den verschiedenen Schulen Ausgangspunkt für neue Schulbüchereien werden, wovon die Schulen über viele Jahre profitieren werden. Auf RFAD-Seite wird das Projekt von Alumnae und Rotarierinnen des RC München-Bavaria (Distrikt 1840) Yukari Kurita und Gabriela Bracklo organisatorisch begleitet und betreut, die als Schnittstelle zwischen RFAD sowie den involvierten deutschen Rotary Clubs auf der einen und den japanischen Freunden auf der anderen Seite fungieren.

Spendenaufruf für Wir helfen Japan

Liebe Mitglieder, Alumni und Freunde der RFAD,

wir sind alle erschüttert von den Bildern der Katastrophe in Japan! Wir, die wir von Rotary durch unser Stipendium profitiert haben und internationale Freunde gewonnen haben, fühlen uns verpflichtet, diesen Freunden zu helfen!

Eine unser aktivsten Alumna, Yukari Kurita aus München, hat kurz nach dem Erdbeben Kontakt mit dem RC Kanagawa-Shonan in Japan aufgenommen, der allein aus ehemaligen Stipendiaten besteht. Der Club ist bereits vor Ort aktiv in der Unterstützung der von den Ereignissen am schwersten betroffenen Menschen, fährt mit LKW in die betroffenen Gebiete und versorgt diese zum Teil sogar mit Helikoptern aus der Luft. Der Gründungspräsident des Clubs, Herr Naoyuki Takagi, ist uns noch bestens bekannt von einem Besuch der RFAD-Alumni-Celebration in München 2009. Die RFAD hat sich daher entschlossen, das Projekt des RC Kanagawa-Shonan zu unterstützen.

Hierzu bedarf es Ihrer Mithilfe: Bitte setzen Sie ein Zeichen der Solidarität und spenden Sie für die humanitäre Aktion des RC Kanagawa-Shonan auf das Konto der RFAD, Stichwort „Japan“ (Bankverbindung siehe unten). Eine Spendenquittung kann erteilt werden, wenn Sie parallel zur Zahlung eine E-Mail an schatzmeister@rfad.de senden, die folgende Angaben enthält: Name, Anschrift, Spendenbetrag und Tag der Überweisung.

Wir leiten die Gelder nicht nur weiter, die RFAD spendet selbst für jeden gespendeten Euro einen weiteren Euro (bis max. EUR 1.650,00)! Ihre Spende ist also doppelt so viel wert.

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Henning Blaufuß            Christoph Sänger
Past-Präsident        Präsident
RFAD-Konto bei der HVB, Konto 5800529494, BLZ 700 202 70
Wenn Sie diesen Spendenaufruf weiterreichen wollen, können Sie hier ein Exemplar als PDF herunterladen.

Wenn Sie mehr über das Projekt des RC Kanagawa-Shonan wissen wollen, lesen Sie diesen Bericht.

Wir helfen Japan!

Die Ereignisse in Japan haben uns alle erschüttert! Die RFAD verfügt bereits seit etlichen Jahren über hervorragende Kontakte nach Japan, zu verschiedenen RI-Clubs und Alumni-Organisationen. Dieses Netzwerk wollen wir nutzen und in kurzer Zeit einen Beitrag zur Hilfe für Japan leisten. Mehr in Kürze hier auf diesen Seiten! Wer sich aktiv einbringen möchte, kann der Gruppe Wir helfen Japan! beitreten.

RFAD Sozial

Die RFAD unterstützen seit längerer Zeit Projekte aus dem Bereich der Völkerverständigung und humanitären Hilfe, z.B. ein Projekt zum Schutz des Gemüseanbaus in Südafrika oder das Bücherprojekt „weiter-lesen“, mit dessen Hilfe ein großer Teil der aufgelösten Bibliothek des Münchner Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften der ukrainischen Ivan-Franko-Universität gespendet werden konnte.

Bislang basierte die Unterstützung solcher Projekte auf spontanen Anfragen einzelner engagierter Alumni und einer individuellen Entscheidung des jeweiligen Vorstands. Nun wurde auf der letzten Mitgliederversammlung beschlossen, soziale Projekte ab sofort als offizielle Programmlinie der RFAD zu institutionalisieren. Zu diesem Zweck wurden Förderrichtlinien erarbeitet, die hier nachlesen können.

Neben Bewerbungen nehmen wir auch gerne Spenden für den Projektfond entgegen, für die auf Wunsch auch Spendenquittungen ausgestellt werden. Neben den Sozialprojekten ist und bleibt wichtigster Fokus die regelmäßige Bereitstellung eines RFAD-Botschafterstipendiums. Nach der erfolgreichen Entsendung von Christiane Miethge nach Montreal in Kanada hoffen wir, dank steigender Mitgliederzahlen und freiwilliger Mitgliedsbeitragserhöhungen bereits zum 15jährigen Jubiläum den/die nächste/n „Botschafter/in des Guten Willens“ in die Welt hinausschicken zu können. Auch in dieser Hinsicht freuen wir uns über Ihre Unterstützung in Form einer freiwilligen Beitragserhöhung auf 50 EUR oder mehr, was Sie über diese Website bequem einrichten könnten. Vielen Dank!

Förderrichtlinien

Die RFAD fördert zukünftig soziale Projekte nach nachstehenden Kriterien bis zu einem Höchstbetrag von EUR 5.000,00. Bewerbungsschluss für Anträge ist jeweils vier Wochen vor der nächsten jährlichen Mitgliederversammlung.

Über die Vergabe von Fördergeldern entscheiden die RFAD-Mitglieder in ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung. Die Kriterien für die Vergabe sind

  1. Das Projekt dient der Völkerverständigung
  2. Ein Alumnus ist bei der Projektentwicklung und -realisierung federführend beteiligt.
  3. Das Projekt wird in Kooperation mit einem Rotary Club oder Rotaract Club durchgeführt.
  4. Das Projekt ist nachhaltig bzw. hat einen nachhaltigen Effekt.

Bewerbungen sind direkt an den Vorstand der RFAD zu richten.

2005 wurde das Projekt weiter-lesen ins Leben gerufen. ...

Samstag, den 12.7.2008 fand der größte Büchertransport seit Gründung des Projekts statt.
Bericht des weiter-lesen-Teams über die Aktion am 12.7.2008:
Liebe Mithelfer und Unterstützer von weiter-lesen,
heute haben wir es geschafft. Jetzt gerade sind mehr als 100 Kisten mit wertvollen Büchern unterwegs nach Lviv (Lemberg) in der Ukraine.
Letztes Jahr bekamen wir die tolle Nachricht, dass wir nach dem Umzug eines Teils des Max-Planck-Institutes von München nach Leipzig die doppelt verfügbaren Exemplare der Bibliothek als Spende haben und an eine Universität in der Ukraine spenden könnten. Auf dieses Angebot hatten wir letztes Jahr mit einem ersten Versand von 4 Kisten reagiert.
Nicht zuletzt dank des unerschöpflichen Einsatzes von Herrn Dr. Halisch, dem Leiter der Bibliothek, des Initiators von weiter-lesen, Andreas Jagdhuber, sowie Lybomyr Ukrainsky blieb die Aktion stets aktuell. Neun Leute waren wir, die im Juni die vielen Bücherregale leerten und in 104 Umzugskartons packten. Dabei sei hervorzuheben, dass wir sowohl Deutsche als auch Ukrainer waren, die die Bücher verstauten.
Heute ist es uns dank der großzügigen Unterstützung der Rotary Foundation Alumni Deutschland (RFAD) und des Rotary Clubs Germering gelungen, all diese Bücher an die Iwan-Franko-Universität zu senden. Die Sammlung beinhaltet die komplette Serie an Ausgaben der Fachmagazine "Nature" und "Science". Diese Büchersammlung hat einen immensen akademischen Wert und alle Beteiligten können stolz darauf sein, an dieser großartigen Aktion mitgewirkt zu haben.
Heute waren noch einmal neun aktive Helfer damit beschäftigt, die Bücher in einen LKW zu verladen, der die Bibliothek nun in die Ukraine mitnimmt. In Kürze werden wir hoffentlich auch Bilder aus Lviv erhalten, die zeigen, was wir dort auf die Beine gestellt haben. Bis dahin könnt ihr euch aber schon die Bilder vom Verpacken und Versenden der Bücher ansehen.
Allen, die sich viel oder wenig, körperlich aktiv oder finanziell, früher oder später an diesem Projekt beteiligt haben, sei hier ein großes "Dankeschön!" ausgesprochen. Wir haben ein super Projekt hinbekommen!
Viele Grüße und weiter so!
Florian Wackermann
www.weiter-lesen.de

Global Alumni Service to Humanity Award für 2010 ausgeschrieben

The Rotary Foundation

GLOBAL ALUMNI SERVICE TO

HUMANITY AWARD

2009/10

Mit dem Global Service to Humanity Award für Alumni (also ehemaligen Teilnehmern an Programmen der Rotary Foundation) werden deren hervorragende humanitäre Leistungen geehrt. Zugleich soll damit auf die soziale Signifikanz der Stiftungsprogramme aufmerksam gemacht werden. Sinn der Ehrung soll es sein, zugleich mit den Diensten der Alumni das Dienstideal von Rotary – wie im universalen Motto Selbstloses Dienen ausgedrückt- zu würdigen. Die Auswahl ihrer Award-Empfänger nehmen die zuständigen Zonenausschüsse vor. Aus dieser Auswahl wählt das Kuratorium einen Empfänger des Global Awards aus. Können alle Zonen Kandidaten für die Ehrung einreichen.

Diese Person wird dann auf dem Rotary-Jahreskongress vorgestellt und geehrt.

Der Humanity Award steht allen Foundation Alumni offen, von ehemaligen Stipendiaten und GSETeamleitern und Teilnehmern bis zu Empfängern von Volunteer-, Dozenten- und Discovery Grants.

Qualifikationskriterien

  • Die Kandidaten müssen alle relevanten Programmanforderungen voll erfüllt haben.
  • Die Kandidaten müssen ihre Programmteilnahme mindestens vor zehn Jahren (also vor dem Programmjahr 1998/99) abgeschlossen haben.
  • Die Empfänger müssen die Ehrung persönlich im Rahmen der Convention in Montréal, Kanada im Juni 2010 entgegen nehmen.
  • Posthume Preisverleihungen sind nicht möglich.
  • Personen dürfen die Ehrung nur einmal erhalten.
  • Die Kandidaten müssen sich neben der Erreichung beruflicher Erfolge und durch hervorragende humanitäre Dienste hervorgetan haben.
  • Die Kandidaten müssen sich als Weltbürger international profiliert haben. Idealerweise haben sowohl die Leistungen und Dienste am Mitmenschen wie auch die Karriereentwicklungen derPerson auf nationaler oder internationaler Ebene einen Namen gemacht.

Nominierungsrichtlinien

  • Jeder Distrikt darf einen Kandidaten nominieren. Dabei kommt es nicht darauf an, in welchem Distrikt innerhalb der Zone Kandidaten wohnen oder studiert bzw. gedient haben, bzw. von welchem Distrikt innerhalb der Zone sie gesponsert worden sind.
  • Nominierungen dürfen von ehemaligen Kuratoren, Governors, Distriktvorsitzenden oder Regionalkoordinatoren der Rotary Foundation (RRFC), Alumni-Beauftragten oder Coordinators ausgesprochen werden.
  • Alle Nominierungen müssen vom amtierenden Governor unterstützt werden.
  • Die Nominierungen müssen eine klare Beschreibung der Errungenschaften der Kandidaten enthalten.
  • Zu einer kompletten Nominierung gehören neben dem Nominierungsformular und einer´Detailbeschreibung der Leistungen auch ein ausführlicher Lebenslauf des Kandidaten sowie ein Foto in Druck- oder Digitalform.
  • Die elektronische Übermittlung von Nominierung wird wärmstens empfohlen.

Termine

  • Termine und Fristen für Nominierungen werden von den jeweiligen Zonenausschüssen (Zone Committees) festgelegt. Alle Distriktnominierungen innerhalb einer Zone sollten an die Auswahlausschüsse unter Vorsitz des zuständigen Regionalkoordinators der Rotary Foundation (RRFC) geschickt werden
  • Alle Zonen müssen den von ihnen unterstützten Bewerberantrag dem RI-Zentralbüro bis zum 31. Dezember vorlegen
  • pro Zone darf nur ein Kandidat für diese Auszeichnung vorgeschlagen werden.
Informationen zu den früheren Preisträgern gibt es hier.

Wenn Sie eine geeignete Kandidatin/einen geeigneten Kandidaten für die Nominierung kennen, schlagen Sie sie/ihn uns vor - wir werden dann die weiteren Details klären und können womöglich die Nominierung einleiten. Für Ihren Vorschlag füllen Sie
bitte dieses Formular aus: