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15-Jahresfeier der RFAD

P r o g r a mm

Freitag, 20. September 2013
17:00 Uhr Unterwelten-Tour – «Vom Flakturm zum Trümmerberg»
Ort: Flakturmruine Humboldthain (Humboldthöhe)
ab 18:30 Uhr Registrierung der Teilnehmer
ab 19:00 Uhr Get together
Ort: NAKED LUNCH - Das Restaurant, Anklamer Straße 38-40 10115 Berlin‎; Tel.: 030 30346461

Samstag, 21. September 2013
ab 8:30 Uhr Registrierung der Teilnehmer
Ort: Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin

Festakt anlässlich des 15-jährigen Bestehens der RFAD
09:30 Uhr Begrüßung, Grußworte
10:00 Uhr RFAD: Rückblicke und Ausblicke
10:30 Uhr Keynote: John Osterlund, General Manager, The Rotary Foundation of Rotary International, Evanston, USA
10:50 Uhr Podiumsdiskussion: „Zukunft der Educational Programs unter dem Future Vision Plan“

Panel:  
             John Osterlund, General Manager, TRF
                          PDG Rüdiger Götz, RFC
                          Martin Korda, Scholarship Chair Distrikt 1860
                          N.N. Scholarship / Alumni Subcommittee Chair Distrikt

Moderation:
    Jürgen Wente
11:50 Uhr Fragen aus dem Plenum
12:30 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr Arbeitsgruppen und Workshops
Arbeitsgruppe 1: „Quo Vadis RFAD nach dem FVP?"
Arbeitsgruppe 2: „Stipendien aus Global Grant und District Grant - Erfahrungsaustausch und Fragen“
Arbeitsgruppe 3: „Alumniaktivitäten im Distrikt erfolgreich gestalten“
Arbeitsgruppe 4: „Soziale Aktivitäten und Fundraising"
15:30 Uhr Berichte aus den Arbeitsgruppen
16:00 Uhr Mitgliederversammlung der RFAD (Dauer ca. 1 Stunde)
Beschluß über Satzungsänderung
16:00 Uhr Für Nicht-Mitglieder: Spaziergang

Festliches Jubiläums-Dinner
19:00 Uhr Ort: Hotel Waldorf Astoria, Hardenbergstraße 28, 10623 Berlin
23:00 Uhr Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung

Sonntag, 22. September 2013
10:00 Uhr



12:30 Uhr
Gemeinsamer Besuch der Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst 
Ort: Bode-Museum, Am Kupfergraben, 10117 Berlin


Farewell Drinks - Gemeinsamer Ausklang
Ort: tbd

Wir wollen helfen!

Tsunami in JapanDie Ereignisse in Japan haben uns alle erschüttert. Viele deutsche TRF-Alumni haben ihr Jahr als Ambassadorial Scholar in Japan verbracht, viele als GSE-Teilnehmer dieses schöne Land mit seiner vielfältigen Kultur kennengelernt. Viele Studenten aus Japan haben als Ambassadorial Scholars in Deutschland studiert, auch GSE-Teams aus Japan haben uns besucht. Bei den Alumni-Celebrations bei der Weltkonferenzen haben wir viele japanische Freunde gewonnen.

Die RFAD verfügt daher bereits seit etlichen Jahren über hervorragende Kontakte nach Japan, zu verschiedenen RI-Clubs und Alumni-Organisationen. Dieses Netzwerk wollen wir nutzen und in kurzer Zeit einen Beitrag zur Hilfe für Japan leisten. Hierfür haben wir am 14. April 2011 zu Spenden aufgerufen. Den Spendenaufruf finden Sie hier

Wer sich darüber hinaus aktiv einbringen möchte, sollte der Gruppe 'Soziale Projekte' und dann der Untergruppe Wir helfen Japan! beitreten.

RFAD unterstützt das Projekt des RI Distrikt 2780 (Kanagawa in Japan)

Von Yukari Kurita
Eine Gruppe japanischer Rotary Clubs in Kanagawa (Distrikt 2780) arbeitet mit einer großen humanitären Organisation, der AMDA (Association of Medical Doctors of Asia) zusammen, um Informationen darüber zu erhalten, in welchen Orten und Regionen des Katastrophengebietes im japanischen Nordosten die Not am größten ist. Dann organisieren diese Rotarier, Rotaracter und Alumni unmittelbare Direkthilfe in den Flüchtlingslagern der Tsunami-Opfer.

Kisten mit HilfsgüternEiner dieser Rotary Clubs ist RC Kanagawa-Shonan, der nur aus TRF-Alumni besteht. Kontakte zu diesem Rotary Club ergaben sich wiederholt bei den Rotary World Conventions Los Angeles, Birmingham und Montreal. Gründungspräsident des RC Kanagawa-Shonan, Herr Naoyuki Takagi, nahm 2009 an der ersten rotarischen TRF Alumni-Wiesn in München teil, deren Ziel es alljährlich ist, Alumni Associations weltweit zu vernetzen. Im Zeichen dieser Vernetzung unterstützen wir nun direkt und rasch die Hilfsaktionen des Distriktes 2780 und des Alumni Rotary Clubs Kanagawa-Shonan.


Tagebuch der Hilfsaktionen:
11.3.2011: Erdbeben und Tsunami trifft Nordostküste Japans.
Am 14.3.2011 starteten die gezielten Hilfsaktionen der örtlichen Rotary Clubs aus dem Distrikt 2780.
Am 17. März 2011, sechs Tage nach dem Erdbeben, wurde der erste Hilfstransport in die Krisenregion (Ootsu-cho) geschickt. Herr Okazaki, Rotarier des RC Chigasaki-chûô, stellte spontan einen LKW seiner Transportfirma zur Verfügung. Sachspenden, d.h. warme Kleidung, Decken, Windeln, Schuhwerk und ähnliches spendeten Einwohner von Kanagawa, Rotarier, Rotaracter und Alumni. Insgesamt 50 Helfer verpackten die wärmenden Kleider, Decken usw. in Kartons und beluden den LKW (siehe Foto). Rotarier, Rotaracter, Alumni und deren Familien stellten einen Großteil der Helfer.
Am 19. März 2011 flogen Rotarier, darunter Herr Yamamoto, Arzt, Rotarier und Mitglied des AMDA, zusammen mit weiteren Ärzten im Helikopter vom Tokyo-Heloport nach Süd-Sanriku. In Minami Sanriku untersuchen Ärzte Flüchtlinge und leisteten medizinische Versorgung (siehe Fotos).
Die Menge der Sachspenden entspricht 8 Tonnen. Erneut haben ca. 50 Rotarier, Rotacter, Alumni und Einwohner, die Sachen in Kartons verpackt und in den LKW eingeladen. Dieser fuhr zweimal ins Krisengebiet.
Am 20. März wurde das 2. Transport-Team nach Ootsu-cho und am 22. März das 3. Transport-Team nach Kamaishi in den vom Tsunami getroffenen Distrikt 2520 geschickt.

Wer der japanischen Sprache mächtig ist oder einfach nur mehr Bildmaterial sehen will, kann sich auch auf dieser Seite unterrichten.

Die RFAD unterstützt diese Aktion und wird in Kürze einen entsprechenden Spendenaufruf an alle Alumni und RFAD-Mitglieder richten, damit die große Not in Japan gelindert werden kann.

Ohne Blick in die Vergangenheit kein Blick in die Zukunft

Ambassadorial Scholars kommen nach ihrer Rückkehr bei der 1. Returnees-Celebration zusammen, um über Vergangenes zu berichten und mit den Alumni die Zukunft zu besprechen.

Alumni Celebration der RFAD in Hamburg„Land und Leute lernt man am besten kennen, wenn man mit dem Taxifahrer spricht!“ weiß Demian von Osten zu berichten, Kulturstipendiat der Rotary Foundation nach Amman, Jordanien. Hiermit belassen es die Stipendiaten der Rotary Foundation allerdings nicht, wenn sie ins Ausland gehen. Schließlich steht der Kontakt mit den einheimischen Gastgebern im Fokus des Stipendiums und ist damit eine Verpflichtung für die sog. „Botschafter des guten Willens“. Eine Verpflichtung, der sie immer wieder gern nachkommen, wie die 1. Returnees-Celebration der Rotary Foundation Alumni Deutschland (RFAD) bewies, die am 12. Februar in Hamburg stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung von Vorstandsmitglied Christoph Sänger und RFAD-Mitglied Freya Morigerowsky.

Die RFAD hatte in die Hansestadt geladen: Gäste und gleichzeitig Gestalter der Celebration waren die Returnees, also diejenigen Stipendiaten, die sich im April 2009 in Münster das erste Mal getroffen hatten, um sich auf dem von der RFAD ins Leben gerufenen jährlichen Orientierungsseminar für ihr bevorstehendes Auslandsjahr vorzubereiten. Ende 2010 kehrten sie nach Deutschland zurück. Genug Zeit und Erfahrung im Ausland hatten also alle im Gepäck, um hiervon zu berichten.

Den ersten der drei Vorträge gab Demian von Osten, der von seiner Zeit in Jordaniens Hauptstadt Amman („mit Betonung auf dem letzten a!“, wie er schmunzelnd belehrte) berichtete. Mit Fotos und Videos entführte er die Zuhörer in eine bezaubernde Welt, die sich ihrer westlichen Einflüsse durchaus bewusst ist und diese zum Teil geschickt zu kombinieren weiß. Von geradezu umwerfender Gastfreundschaft wusste Demian von Osten zu berichten, eine Gastfreundschaft, die manchmal beschämt, die aber auch zeigt, dass Völkerverständigung funktionieren kann – man muss es nur wollen.

Wenn es zum Studieren in die USA geht, dann ist fast alles anders. Magdalena Gehring (AS in die USA) verglich im zweiten Vortrag die Universitätssysteme der USA und Deutschland: Campus-Unis gibt es in Deutschland in wenigen Städten, in den USA hingegen sind sie die Regel. Und die Betreuung der Studenten ist an deutschen Maßstäben gemessen gigantisch. Es gab aber nicht nur Lob am US-amerikanischen Bildungswesen. Auch leichte Kritik klang an, als es um die Frage der Tiefe der Ausbildung ging oder mangelnde Freiheit bei der Fächerwahl. Das alles zählt zu den Erfahrungen eines Ambassadorial Scholarships: Die Unterschiede erkennen, sich auf sie einstellen und sie erleben.

Unterschiede erlebte auch Xaver Hausner, der im dritten Vortrag von seiner Zeit in Neuseeland berichtete. Zum Beispiel den Linksverkehr. An sich nichts außergewöhnliches – außer man ist mit dem Fahrrad auf dem Weg von der Nord- zur Südspitze des Landes, immerhin 3.500 km. Wenn dann noch 30.000 Euro an Spenden für das bekannte Rotary Projekt Polio Plus herauskommen, die durch die gestrampelten Kilometer eingefahren wurden, erhöht sich der Respekt vor der sportlichen wie auch humanitären Leistung der Organisatoren der „Journey of Hope“ (polio.org.nz). Die rotarische Auszeichnung mit einem sog. „Paul Harris“ hatten sich Xaver Hausner gemeinsam mit seinem Freund Oliver Macindoe da wirklich verdient.

Nach diesen Blicken in die Vergangenheit richteten sich die Blicke der Teilnehmer in die Zukunft. Der Vorstand der RFAD berichtete auf der Mitgliederversammlung zwar auch von vergangenen Projekten des letzten Jahres, legte den Fokus aber auf das, was kommt. Insbesondere die Wahl des neuen Vorstands, der mit Beginn des neuen rotarischen Jahres am 1. Juli sein Amt antreten wird, stand an. Da sowohl Henning Blaufuß aufgrund der Verlagerung seines rotarischen Engagements wie auch Christoph Schmieder aus beruflichen Gründen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung standen, stimmten die Mitglieder über die neue Besetzung ab: Mit Christoph Sänger (Präsident), Xaver Hausner (Vizepräsident), Freya Morigerowsky (Schriftführerin) und Kathrin Schilling (Schatzmeisterin) wurde der neue Vorstand bestätigt. Das Protokoll zur Mitgliederversammlung geht den Mitgliedern der RFAD in Kürze persönlich zu.

Der Abend galt ebenfalls der Zukunft: Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, der „Mr. Zukunft“ oder auch „Zukunftspapst“ genannt wird, war der Einladung der RFAD auf die Cap San Diego im Hamburger Hafen gefolgt und zog die Teilnehmer mit seinen zehn Zukunftsthesen in den Bann. Eine seiner Thesen: Jeder Arbeitnehmer muss sich in Zukunft selbst des Unternehmertums annehmen, auch wenn er in abhängiger Beschäftigung lebe. Oder wenn es um die Rolle der Frau in Beruf und Gesellschaft geht: Diese sei bald von so starker Bedeutung, dass es auf Quoten letztlich gar nicht mehr ankomme. Jeder dieser Thesen forderte zum Nachdenken auf, was auch die rege Diskussion im Anschluss an den Vortrag bewies.

Die Alumni entließen Prof. Opaschowski erst weit nach der vereinbarten Zeit in den kalten Hamburger Abend. Sie selbst genossen ein letztes frisch gezapftes Bier an der Salonbar der Cap San Diego und ließen die 1. Returnees-Celebration der RFAD noch einmal Revue passieren.

Henning Blaufuß

Bilder der Alumni Celebration

Das Gastland entdecken – Orientierungsseminar für Stipendiaten in Deutschland

16. November 2010
Bericht zum 3. RFAD Orientierungsseminar in Frankfurt am Main, 16.-17. Oktober 2010:
Aufbruch in eine neue Kultur: Die Gerippten stehen neben den Bembel, gefüllt mit dem Frankfurter Nationalgetränk Apfelwein - ein neues Getränk. Das Getränk bleibt nicht die einzige Neuigkeit an diesem Wochenende.
Neugierige Blicke von jungen Studentinnen, die das kommende akademische Jahr als Stipendiatinnen der Rotary Foundation in Deutschland verbringen werden. Welche Rechte und Pflichten habe ich als Ambassadorial Scholar? Wie wird mich mein Gast Club in Deutschland aufnehmen? Was erwarten die Clubs von den Stipendiatinnen? Was erwarten die Stipendiatinnen von den Clubs? Welche Faktoren erleichtern den Start in einem neuen Land? Was ist typisch für Frankfurt? Warum heißt das typische Frankfurt Apfelweinglas ‚Geripptes’? Und warum schnäuzen wir Europäer uns in der Öffentlichkeit die Nase? Und wie wird der Apfelwein schmecken?
Viele Fragen, und eine Chance, sie zu stellen. Jedes Jahr Anfang Oktober veranstaltet die Regionalgruppe der Frankfurter Rotary Foundation Alumni Deutschland ein Orientierungsseminar für die neu eingetroffenen Rotary Stipendiaten. Das Wochenendseminar gibt hilfreiche Tipps und Hinweise für das anstehende akademische und kulturelle Austauschjahr. Zudem bietet es die Gelegenheit, weitere Rotary Stipendiaten kennen zu lernen und sich mit ihnen über ihre ersten Erfahrungen, nicht nur über das Frankfurter Nationalgetränk, auszutauschen.
So auch dieses Jahr wieder. In diesem Jahr fand zur Freude des RFAD parallel die Konferenz der Rotary Foundation Distriktbeauftragten statt; eine besondere Gelegenheit für den Austausch mit Rotariern und der RFAD. Unsere sieben Stipendiatinnen aus Japan und Italien haben somit die Möglichkeit innerhalb einer Diskussionsrunde alle Fragen rund um Rotary zu besprechen. Die Runde ist hochkarätig besetzt; u.a. stehen PDG Prof. Dr. Wolfgang Lück - Rotary Foundation Alumni Coordinator, PDG Hans Pixa – Vorsitzender des Deutschen Govenorrates und PDG Dr. Martin Gutsche – Rotary Foundation Regional Coordinator den Stipendiatinnen Rede und Antwort.
Im Anschluss an die Diskussion notieren die Teilnehmer zu verschiedenen Begriffen wie ‚Politik’, ‚Urlaub’ oder ‚Sonntag’ ihre Assoziationen. Im anschließenden Vergleich werden schnell kulturelle Unterschiede ebenso wie Gemeinsamkeiten und Parallelen in der Wahrnehmung deutlich. Eine erste Gelegenheit, den eigenen kulturellen Hintergrund zu reflektieren. Und nicht nur für die Stipendiaten, auf kulturelle Besonderheiten in Deutschland aufmerksam zu werden.
Während des schon traditionellen Frankfurter Stadtrundgangs setzt der Dauerregen glücklicherweise aus. Die Stipendiaten lernen etwas zur Frankfurter und Deutschen Geschichte und erleben das Leben und Gewühl eines großstädtischen Einkaufssamstag. Der Stadtrundgang endet in einer typisch Frankfurterischen Apfelweingaststätte – der Eulenburg im Stadtteil Bornheim.
Die Bembel werden an den Tisch gebracht. Die Wirtin erklärt, wann ein Glas zu einem ‚Gerippten’ wird. „Erst die Rauten verhindern, dass das Glas früher besonders bei fettigem Essen aus den Händen rutschte.“ Daneben geben die deutschen Alumni den ausländischen Stipendiaten wertvolle Hinweise zu ihrem Austauschjahr. Und mittlerweile sind die Gerippten auch mit Apfelwein gefüllt. Wer möchte, kann nicht nur Apfelwein, sondern auch typisch hessische Spezialitäten probieren. Doch es wird wieder internationaler.
„Wir Deutschen denken und handeln mehr nach außen gerichtet“, berichtet Dr . Stefan Zeidenitz, Vizepräsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e. V., in seinem Vortrag über Japanische Kultur und Gesellschaft. „Japaner hingegen sind vielmehr nach innen orientiert.“ So vermeiden es Japaner eher, an ihr Umfeld Anforderungen zu stellen, sondern schauen zuerst auf sich selbst, was sie an sich ändern können. Und dieses Schema zeigt sich bereits an einfachen Dingen. „Das Schnäuzen der Nase ist ein Beispiel dafür,“ führt Zeidenitz aus. „Japaner würden sich niemals die Nase in der Öffentlichkeit wie die Europäer schnäuzen.“ Anhand von plastischen Beispielen zeigt Zeidenitz, der auch Autor des Buches „The Xenophobe's Guide to the Germans“ ist, anschaulich die Besonderheiten der deutschen Kultur und Gesellschaft im Vergleich zu Japan auf. Und in vielen Punkten und Eigenarten der asiatischen oder westlich geprägten Kultur finden sich die Teilnehmer wieder. Der Abend klingt schließlich mit einem gemütlichen Beisammensein im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen aus.
Am Sonntagmorgen erwartet die Stipendiaten eine weitere deutsche Tradition. Ein Sonntagsfrühstück mit frischen Brötchen und allem anderen, was dazugehört. Der gemeinsame Start in den Sonntag im Cafe im Literaturhaus bietet für die Teilnehmer eine letzte Möglichkeit, noch ihre Kontaktdaten auszutauschen, bevor alle wieder in die verschiedenen Richtungen zu den Hochschulorten aufzubrechen. Mit vielen Informationen und Hinweisen zu Deutschland, seiner Kultur und dem Stipendienprogramm kann das Austauschjahr in Deutschland nun so richtig beginnen.

Bilder vom Wochenende befinden sich hier.

Arbeitssitzung der rotarischen Alumni-Distriktsbeauftragten in Frankfurt

Am 16. Oktober 2010 fand unter der Leitung des Rotary Foundation Alumni-Koordinators PDG Wolfgang Lück die diesjährige Arbeitssitzung der rotarischen Distriktbeauftragten für die Alumni in Frankfurt am Main statt. Neben dem Vorsitzenden des Deutschen Governorrates, PDG Hans Pixa sowie dem Beauftragten für Foundation und Weltgemeindienst, PDG Martin Gutsche waren die rotarischen Alumnibeautragten aus sieben Distrikten sowie Henning Blaufuß, Kathrin Schilling und Christoph Sänger vom Vorstand der RFAD angereist.
Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Zusammenarbeit der RFAD mit Rotary und die Optimierung der Rahmenbedingungen für Incoming-Stipendiaten. Da sich die Attraktivität Deutschlands für ausländische Stipendiaten bisher leider in Grenzen hält, wurden Ansätze zur Förderung des Interesses ausländischer Studenten an Deutschland diskutiert. Initiativen der Rotary Clubs und die Initiative der Alumni-Distriktsbeauftragten wurden dabei als wichtigste Kriterien für eine erfolgreiche Betreuung künftiger Incomings betont.
Auch die Bindung der Alumni an die Rotary Clubs liegt uns sehr am Herzen und soll in Zukunft durch Einladung der Alumni zu Rotary-Meetings verbessert werden. Die Distriktsbeauftragten für Alumni sowie die Incoming Governors wurden dabei ausdrücklich gebeten, auch am nächsten Outgoing-Seminar in Münster teilzunehmen.
Nach einem sehr aufschlussreichen Bericht von Prof. Lück zum Global Alumni Service to Humanity Award stellte PDG Martin Gutsche das neue Fördermodell (Future Vision Plan) der Rotary Foundation vor. Dabei wurde deutlich, dass in Zukunft vor allem die Distrikte mehr Verantwortung bei der Vergabe von Stipendien übernehmen und strategische Club-Partnerschaften bei der Umsetzung internationaler Projekte im Vordergrund stehen sollen.
Kathrin Schilling

Mitgliederversammlung 2010 in Münster

Der scheidende VorstandIn der diesjährigen Mitgliederversammlung der RFAD ergaben sich gravierende Änderungen: Hanna Schubert, die sich aufgrund ihres Merkator-Kolleg-Stipendiums (wir berichteten unter dem 26. Mai 2009) zwischenzeitlich mehr im Ausland als im Inland aufhält, hat darum gebeten, von dem Amt entlastet zu werden. Bei Schatzmeister Andreas Jagdhuber hat sich die berufliche Situation ebenfalls gravierend verändert, da er die Selbständigkeit gewählt hat. Auch er mochte daher sein Amt abgeben. Schriftführerin Katja Wenkel wiederum mochte nach den vielen Jahren, in denen sie dieses Amt innehatte, nunmehr ein wenig kürzer treten, auch, um mehr Zeit für den Stammtisch in Düsseldorf zu haben.

Die Mitglieder dankten dem Vorstand für seine hervorragende Arbeit. Nach Vorlage des Finanzberichts durch Andi Jagdhuber wurde, da die Prüfer die Buchführung als in Ordnung und den Bericht als die Finanzlage des Vereins zutreffend wiedergebend ansahen, dem Vorstand für das Jahr 2009 Entlastung erteilt. Da die personellen Überlegungen uns nicht nicht unvorbereitet trafen, war der aktive Vorstand in der Lage, Nachfolger zu präsentieren. Henning Blaufuß, AS 2001 nach Kanada, kandidierte als Präsident, der bisherige stellvertretende Präsident Christoph Schmieder bot sich an, die Funktion des Schatzmeisters zu übernehmen. Als Schriftführer konnte Christoph Sänger gewonnen werden. Als neue Vizepräsidentin kandidierte Katrin Schilling.

Der neue Vorstand diskutiert die Richtung ... Nicht ganz unerwartet wurde dieser Vorschlag des aktiven Vorstandes einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen angenommen. Sie nahmen die Wahl an und dankten für das ausgesprochene Vertrauen.

Zu neuen Kassenprüfern wurden der frühere Schatzmeister Adrian Bingel und Tobias Gillen, AS 1994/95 gewählt. Mit Schluss der Mitgliederversammlung war der neue Vorstand im neuen Amt und vertiefte sich sogleich beim Spaziergang in eine intensive Diskussion über die zukünftige Entwicklung der RFAD.






Gratis Zähler

Mitgliederversammlung 2009 der RFAD in Münster

Die Zeit hätte fast nicht gereicht – es gab viel zu besprechen!

Klick zum Video!Allein der Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres hatte potential für eine eigene Versammlung. Dessen ungeachtet war die diesjährige Mitgliederversammlung produktiv und wegweisend für kommende Unternehmungen. Den Auftakt der Berichte machte eine Videobotschaft aus Montreal (Kanada) der RFAD-Jubiläumsstipendiatin Christiane Miethge. Wir freuen uns, dass sie Sonja-Maria Klauß und Johanna Schubert zukünftig in Sachen RFAD-PR unterstützt!

Nach einem detaillierten Rückblick auf die Reise zur Alumni Celebration in Los Angeles, das gelungene Jubiläum in München und das erfolgreiche Pilotprojekt „Inbound-Weekend“ in Frankfurt berichteten die Regionalgruppen von ihren Aktivitäten. Neben dem bereits länger etablierten Münchner Stammtisch berichteten auch die Alumni aus Stuttgart, Düsseldorf, Berlin und Frankfurt von gut besuchten und unterhaltsamen Treffen. In all diesen Städten kommen ehemalige Stipendiaten und Programmteilnehmer in regelmäßigen Abständen zusammen, um miteinander und mit örtlichen Rotariern ins Gespräch zu kommen, Vorträge zu hören und Ausflüge zu unternehmen.

der neue VorstandAus beruflichen Gründen standen nach langjährigem Engagement RFAD-Präsident Florian Öttl und Finanzvorstand Adrian Bingel nicht mehr zur Vorstandswahl zur Verfügung. Wir bedauern ihr Ausscheiden aus dem Vorstand der RFAD sehr und danken ihnen von ganzem Herzen für ihren großen Einsatz der letzten Jahre! Gleichzeitig freuen wir uns über Christoph Schmieders (Südafrika 2005/2006) und Andreas Jagdhubers (Australien 2005/2006) Bereitschaft, die entstandenen Lücken engagiert zu füllen.

Seminar für hinausgehende Stipendiaten in Münster 2009

Gruppenfoto Münster Ein starkes Netzzwerk

Und wieder war unser Outgoing-Seminar in Münster ein großer Erfolg - einen für die Presse verfassten Bericht findet Ihr hier - veröffentlicht wurde er auch im Rotarier.

Berichte zur 10-Jahresfeier

Der Bericht über unsere 10-Jahresfeier in der 'Reconnection' fand international - in sechs Sprachen - Verbreitung. Hier alle zur Ansicht (zum Vergrößern darauf klicken):