Distrikt 1840

Hauptnavigation

English  
Kontakt     | Impressum     | Search     | FAQ     | Registrieren     |     

Ambassadorial-Scholarship RELOADED

Rotary-Stipendien des Distrikt 1842 für das Studienjahr 2015/16 - jetzt bewerben!

Der Rotary Distrikt 1842 freut sich, auch für das Studienjahr 2015/16 wieder Stipendien vergeben zu können! Wir haben unser Stipendienprogramm auf die neuen Erfordernisse des Future Vision Plans der Rotary Foundation hin angepasst.

Der Stipendienbetrag soll grundsätzlich (ggf. teilweise) die Kosten für Hin- und Rückreise an den Studienort, Studiengebühren, Lehrmaterial und Kursgebühren, Unterkunft und Verpflegung abdecken. Die Bedingungen, die an die Vergabe eines Stipendiums geknüpft sind, entnehmen Sie bitte den als Download bereitgestellten Bewerbungsunterlagen. Dort finden Sie auch weitere Erläuterungen und Informationen. Für eine Bewerbung ist es erforderlich, dass Sie einen direkten Bezug zu unserem Distrikt 1842 haben (z.B. dort wohnen oder aktuell dort studieren). Einen Überblick über den Umfang des Distrikts können Sie hier finden: http://rotary1842.de/distrikt/00_aktuell/1304Distrikt1842.php, eine Liste aller Clubs hier: http://rotary1842.de/distrikt/05_clubs/clubliste_distrikt.php.

In Zukunft wird das Rotary Stipendienprogramm noch enger an die  Schwerpunktbereiche von Rotary angelehnt. Die Schwerpunktbereiche sind Frieden, Krankheitsprävention, Wasser und Hygiene, Gesundheit von Mutter und Kind, Bildung sowie Wirtschaftsentwicklung. Bewerber mit diesen Studienzielen werden besonders in den Fokus gerückt. Wir freuen uns aber auch auf Bewerbungen aus anderen Schwerpunktbereichen!

Bewerbungsschluss ist der 31.03.2015 (Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen bei der Stipendiaten-Auswahlkommission)

Ein finales Auswahlgespräch findet voraussichtlich am 11.04.2015 in München statt. Bitte merken Sie sich diesen Termin bereits vor. Bekanntgabe der Vergabe ist in der Regel wenige Tage später.

Für die erfolgreichen Bewerber findet entweder am 11./12. oder am 18./19.07.2015 in Münster ein Vorbereitungsseminar statt, bitte merken Sie sich diesen Termin ebenfalls vor. Eine Teilnahme ist verpflichtend!

Bei weiteren Rückfragen wenden Sie sich gerne an den Vorsitzenden der Stipendiaten-Auswahlkommission des Rotary Distriktes 1842 (Kontakt siehe unten).

Teilnehmende Rotary-Clubs im Distrikt 1842, über die allein Bewerbungen für das Stipendium eingereicht werden können:

RC Landshut/Trausnitz

RC München 100

RC München Flughafen

RC München-Land

RC München-Münchner Freiheit

RC Vilsbiburg

Vorsitzender der Stipendiaten-Auswahlkommission, Rotary Distrikt 1842:
Dr. Henning Blaufuß
Tel.: 089/45911851
Fax: 089/45911852
E-Mail:
stipendium@blaufuss.eu

Benefizkonzert des ARTIS Piano Emsemble

Plakat zum KonzertAcht HändeAm 13. März 2013 um 19:30 verantstaltet das ARTIS Piano Ensemble unter Mitwirkung der Altstipendiaten der Rotary Foundation, Frau Tomoko Ichimura, Frau Miyuki Yoshii, Frau Ari Kani und Frau Reiko Kanai iin der Hochschule für Musik und Theater in München ein Benefizkonzert zugunsten der Opfer der Tsunami-Katastrophe in Japan. Bei dem Besuch des Konzerts wird eine Spende von EUR 20,00 oder mehr erbeten.
Das Konzert wird unterstützt und beworben von der Deutsch-Japanische-Gesellschaft e.V., der RFAD sowie den Rotary Clubs Dachau und Mainz 50° Nord.


ARTIS Piano Ensemble


Miyuki Yoshii
Tomoko Ichimura
Ari Kani
Reiko Kanai

Programm

Smetana Rondo C-Dur
Mozart Sonate für 2 Klaviere D-Dur KV448(375a) 2 Klaviere zu 4 Händen
Schubert Fantasie f-moll Op.103 D940 1 Klavier zu 4 Händen
P a u s e
Debussy Petite Suite
  1. En Bateau
  2. Cortege
  3. Menuet
  4. Ballet
2 Klaviere zu 8 Händen
William Gillock Champagne Toccata 2 Klaviere zu 8 Händen
Mack Wilberg: Fantasy on Themes Bizet’s CARMEN 2 Klaviere zu 8 Händen
Jun Nagao: URAUFFÜHRUNG 2 Klaviere zu 8 Händen
ARTIS Piano Ensemble
Lebensläufe
Tomoko ICHIMURA (Pianistin)
TOMOKO ICHIMURA wurde in Kawasaki / Japan geboren und erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Sie studierte die Fächer Klavier, Klavier-Kammermusik und Lehramt an der Musikhochschule Toho-Gakuen in Tokyo und erhielt zahlreiche Preise für Ihre Teilnahme an nationalen Klavierwettbewerben.
1990 trat sie als Rotary-Stipendiatin in die Meisterklasse von Professor Gerhard Oppitz an der Hochschule für Musik in München ein und schloß dieses Aufbaustudium 1994 mit Auszeichnung ab. Meisterkurse bei Professor Hugo Steurer und bei Professor Andrej Jasinski an der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Salzburg ergänzten ihre Ausbildung. Zur weiteren künstlerischen Vertiefung erhielt sie außerdem Unterricht bei Frau Professor Halina Czerny-Stefanska sowie bei Maria Joao Pires.
Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin der Musikschule in Seligenstadt gab sie zahlreiche Konzerte im Bereich der Solo- und Kammermusik im In- und Ausland. U.a. konzertierte sie mit Sängern der Staatstheater Mainz und Darmstadt, und trat 2002 als Solistin in dem von Maria Joao Pires gegründeten Kulturzentrum „Belgais“ in Portugal auf, wo Ihre Interpretationen der Solo-Werke von F. Schubert hohe Anerkennung fanden.
Tomoko Ichimura lebt seit 2002 wieder in Japan, wo sie regelmäßig konzertiert, so zum Beispiel beim Musikfestival „La Folle Journee au Japon“ in Tokyo (2005) und als Solistin des 5. Klavierkonzertes von Beethoven mit dem Symphonieorchester „Great Artists in Japan“ (2006). Zum 180. Todesjahr von Franz Schubert im Jahre 2008 begann sie einen „Schubert-Zyklus“ in Tokyo, der jährliche Konzerte in Japan beinhaltet.
Einige dieser Schubertwerke wurden von Frau Ichimura eingespielt und dienten als Thema für den Film „Winterreise“ des japanischen Filmproduzenten Isao Yamada. Der Film wurde 2010 in Japan uraufgeführt und wird demnächst als DVD mit einigen weiteren Einspielungen der Pianistin veröffentlicht.

Reiko KANAI (Pianistin)
REIKO KANAI wurde in Tokyo geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit vier Jahren. Sie studierte zunächst bei Frau Professor Yasuko Nakayama an der staatlichen Hochschule für bildende Künste und Musik in Tokyo, bekam ein Stipendium von der Rorary-Stiftung und schloss ihr Studium dann mit dem Meisterklassendiplom bei Professor Klaus Schilde an der Hochschule für Musik in München ab.
Reiko Kanai erhielt den ersten Preis beim dritten japanischen Kammermusikwettbewerb und den zweiten Preis beim 17.Vittorio Gui International Kammermusikwettbewerb in Florenz. Sie wirkte 1991-1996 als Klavierbegleiterin und als Kammermusikerin an der Streich-Abteilung und Kammermusik-Abteiluug an der staatlichen Hochschule für bildende Künste und Musik in Tokyo.
Ihre Konzerte bei verschiedenen Musikfestivals wie dem Affinis Music Festival, dem Ohotsuku Music Festival, sowie dem Kirishima Music Festival runden ihr künstlerisches Wirken ab.
Seit 1991 unterrichtet sie als Dozentin an der TOHO College of Music.

Ari KANI (Pianistin)
Bereits im Alter von vier Jahren erhielt ARI KANI ihren ersten Klavierunterricht. Nach dem Studium an der Musashino Musikakademie in Tokyo setzte sie als Rotary-Stipendiatin ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik in München in der Meisterklasse von Professor Gerhard Oppitz fort. Hier diplomierte sie mit Auszeichnung. Ausserdem erhielt sie Unterricht bei Frau Tezuka, Professor Hidaka, G. Berge, L. Kozubek, G.Vasarhelyi in Japan.
1994 erreichte die Pianistin das Finale des ersten internationalen Klavierwettbewerbs „Clara Schumann“ in Düsseldorf. Die Juroren Dr. Joachim Kaiser, Martha Argerich und Nelson Freire schätzten hier vor allem ihre Interpretation Beethovens, Schuberts und Brahms.
Im gleichen Jahr nahm sie am Beethoven-Kurs der "Fondazione Culturale Wilhelm Kempff" in Positano (Italien) teil. Des weiteren gab sie mehrere Konzerte in Deutschland, Italien und Polen.
Mehrere Aufnahmen sind ferner mit dem Bayerischen Rundfunk entstanden, etwa von der Hammerklavier-Sonate op.106 und von den zwei Rondos von Ludwig van Beethoven und Willibald von Gluck, die auch als CD bei der Camerata Tokyo erschienen sind. Diese CD (eine Co-Produktion des Bayerischer Rundfunks und der Camerata-Tokyo) wurde in Japan von den Lesern der Sonderausgabe „Record Art Zeitschrift“ zur „best ranking record of the year“ gewählt.
Kani feierte zudem grosse Erfolge mit ihrem Konzertyzklus der 32 Klaviersonaten von Beethoven in Tokyo und Yokohama.
Seit 1996 unterrichtet sie Klavier an der Musashino Musikakademie in Tokyo.
Manager(Agentur):Camerata-Tokyo

Miyuki YOSHII (Pianistin)

MIYUKI YOSHII absolvierte die Staatliche Hochschule für bildende Künste und Musik in Tokyo bei Frau Takako Horie und Mayako Muroi. Sie bekam ein Stipendium von der Rotary-Stiftung und erwarb dann 1987 bei Professor Klaus Schilde Meisterklassen-Diplom an der Hochschule für Musik in München, wo sie anschließend bis 1996 einen Lehrauftrag als Korrepetitorin in mehreren Klassen innehatte, zum Beispiel wie in den Klassen von Professor Paul Meisen und Professor Hariolf Schlichig.
Von 1996 bis 2002 war sie an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste und Musik in Tokyo in der Klasse Professor Meisen tätig.
Seit 1998 unterrichtet sie an der Staatlichen Hochschule für Künste und Pädagogik in Tokyo.

Vernissage mit Seung-il Chung

Alumnus Seung-il Chung lädt ein zu den Vernissagen Sehnsucht vom 11. 11. 2011 - 7. 1. 2012, jeweils Do. und Fr. 14-19Uhr, Sa 12-18 Uhr in der AABER ARTSPACE sowie My other story. (un)mögliche Identitäten vom 1. 11. 2011 - 1. 12. 2011 im MaximiliansForum ein. Mehr dazu unter Termine und unter http://www.seungilchung.com/Aktuell.html

Eijiro Tanaka zu Besuch auf Neuschwanstein

Gruppenbild auf der MarienbrückeDer Präsident der TRF-Alumniorganisation in Tokio, der Rotary Fellows Tokyo, Herr Eijiro Tanaka hat uns am 6. November 2011 besucht. Seine größten Wünsche waren ein Besuch in Neuschwanstein und die Fahrt in einer Pferdekutsche. Beide Wünsche konnten wir ihm erfüllen - an einem sonnigen Tag im Spätherbst!
Hier noch ein paar Bilder (bitte nach unten scrollen, wenn Sie einen anderen Browser als Firefox benutzen, denn dann wird der iframe weiter unten angezeigt):

Alumni bei dem Oktoberfest 2011

10 Alumni und ein weiteres RFAD-Mitglied, nämlich der Governor des Distrikts 1840 und viele Rotarier besuchten den Rotarischen Alumni-Mittagstisch auf dem Oktoberfest am 21.09.2011 und diskutierten ernsthafte Themen wie die Qualität der diesjährigen Hendel.

Alumni aus dem D.1840 bringen Help for Japan voran

TRF-Alumni dreier Rotary Clubs und Distrikte liefern den zündenden Funken für deutsch-japanisches Desaster Recovery Project, das Kindern in Fukushima neue Bücher und Hoffnung bringt! Ein ausführlicher Bericht hier!

Klavierklänge für guten Zweck

Mariam Batashvili am FlügelDie 17-jährige Nachwuchspianistin Mariam Batsashvili hat am 26.11.2010 die Zuschauer im Münchner Steinway-Haus verzaubert. Bei einem stimmungsvollen Benefizkonzert, welches der Rotary Club Münchner Freiheit in Zusammenarbeit mit dem Rotary-Stipendiaten 2011/2012 Roman Gabriel veranstaltete, konnte die Georgierin das Publikum mit ihrem Können begeistern. Die Abiturientin überzeugte insbesondere mit ihrer Interpretation einiger Werke u.a. von Schubert, Liszt und Chopin.
Mit den Einnahmen des Abends finanziert der Rotary Club Münchner Freiheit sogenannte Überlebens-ShelterBoxen. Diese werden weltweit in Krisengebiete verschickt, in denen Menschen in Not humanitär versorgt werden müssen. Für den Rotary Club Münchner Freiheit war es die erste Benefizveranstaltung dieser Art, denn der Club wurde erst vor einem halben Jahr gegründet. Gleichzeitig war es die erste Veranstaltung des Clubs mit aktiven Stipendiaten der Rotary Foundation, was sicherlich auch daran liegt, dass dem Club in Person der Präsidentin und vieler weiterer Mitglieder aktive Alumni der Rotary Foundation angehören.
Weitere Bilder finden sich hier.

DG Heininger (D1840) zu Besuch bei den Alumni

Distriktgovernor Hans-Ulrich Heininger würdigt Alumni des Distirktes 1840 beim Governor-Empfang des Jahres 2010 im Ratkeller
Am 21.Mai 2010 lud Hans-Ulrich Heininger, Distrikt Governor 2009-2010, die Rotary Foundation Alumni des Distriktes 1840 zum Governor-Empfang in den Ratskeller in München. Gastgeber des Abends waren die Rotarier des RC München-Land, vertreten durch ihren Pastpräsidenten Jürgen Wente. DG Ulrich Heininger begrüßte ehemalige Stipendiaten der Rotary Foundation und ehemaligen Teilnehmer von GSE-Programmen als Teil der rotarischen Familie. Er würdigte ihre internationalen Erfahrungen innerhalb Rotarys als wertvollen Schatz, der Rotary Clubs des Distriktes 1840 zugute komme, wenn sie als Alumni zurückgekehrt seien.
Große Freude drückte DG Heiniger aus, dass zahlreiche Alumni des Distriktes bereits Mitglieder von Rotary Clubs der Region geworden seien. Auch Incoming Stipendiaten wie Yukari Kurita aus Japan (RC München-Bavaria) und Marta Lang (RC München-Münchener Freiheit) aus Polen, die in unserem Distrikt heimisch geworden sind und hier Mitglieder von Rotary Clubs geworden sind, begrüßte DG Heininger als wahre Vertreter der Internationalität Rotarys.
Weitere Gäste des Governor-Empfanges waren die Stipendiaten-Beauftragte des Distriktes 1840 Monika Gerschau (RC München-Flughafen), Region Zone Coordinator Alumni Jürgen Wente (RC München-Land), Alumni Chair Distrikt 1840 Gabriela Bracklo (RC München-Bavaria) und RFAD-Präsident Henning Blaufuß (RC München-Münchner Freiheit). Sie alle übermittelten den Alumni des Distriktes ihre besten Grüße und würdigten deren Beitrag zu den POLIO+ Projekten des scheidenden rotarischen Jahres.
Zusammen mit den fünf Rotary Clubs RC München 100, RC München-Blutenburg, RC München-Bavaria, RC München-International und RC München-Ost, sowie des RAC München-International wurden die Alumni ausgezeichnet mit dem 2. Platz des Distrikt-Preises Bestes Projekt „End Polio Now“ 2009-2010 als Teil der Task Force Polio München.

Alumni-Jahresausflug nach Schrobenhausen

Ein Einblick in die Welt des Spargels am Hofe einer Spargelkönigin
Am 5. Juni 2010 war es wieder soweit: Unser traditioneller Rotary Foundation Alumni Jahresausflug im Distrikt führte uns nach Schrobenhausen, die Hauptstadt des deutschen Spargelanbaus. Gastgebender Club war in diesem Jahr der RC Schrobenhausen-Aichach. Besonders gastfreundlich und herzlich wurden wir begrüßt und durch den Tag geleitet durch dessen Vertreter Stefan Lesny, der im Distrikt 1840 im Bereich Jugenddienst den Jahresaustausch Inbounds betreut. Herzlichen Dank an dieser Stelle für all die Vorbereitung und Planung des Jahresausfluges, der komplett im Zeichen des köstlichen Schrobenhausener Spargels stand! Pünktlich um 11 Uhr trafen sich unsere Alumni, die aus allen Teilen Deutschlands angereist waren, am legendären Europäischen Spargelmuseum Schrobenhausen. An der Veranstaltung nahmen Rotarier aus insgesamt vier Clubs des Distriktes 1840 teil: Neben dem RC Schrobenhausen-Aichach, RC München-Land, München Bavaria waren auch auch Vertreter des RC Münchener Freiheit i.Gr. mit von der Partie. Einige von diesen Rotariern sind selbst Alumni der Rotary Foundation. So gestaltete sich der strahlende Sonnentag zu einer wahrhaft clubübergreifenden und bundesweit rotarisch verbindenden Veranstaltung. Aus dem Vorstand der Rotary Foundation Alumni Deutschland RFAD waren als direkte Ansprechpartner in Alumni-Fragen mit dabei Henning Blaufuß , Präsident, Kathrin Schilling, Vizepräsidentin, Christoph Sänger, Schriftführer, und Christoph Schmieder, Schatzmeister, sowie Gabriela Bracklo, Alumni Chair Distrikt 1840 und Präsidentin des RC München-Bavaria 2009-2010. Entsprechend lebhaft war, neben dem eigentlichen Veranstaltungsprogramm der thematische Gedankenaustausch. Das fachkundige und interessante Führung begann bei herrlichem Sonnenschein im Museumsgarten des Europäischen Spargelmuseums , wo wir die ersten Spargelpflanzen begutachten konnten. Interessant war es zu lernen, dass der fachgerechte Spargelanbau viel Zeit und Aufwand erfordert und das Stechen weitgehend noch ohne den Einsatz von Maschinen stattfindet. Die Spargelpflanze liefert erst im dritten Jahr erntefähige Spargelstangen, die von April bis Juni (wohlgemerkt bis zum 24./Johanni) geerntet werden können. Wir kamen also gerade recht zur Ernte und durften das Spargelstechen eigenhändig ausprobieren. Im Inneren des Europäische Spargelmuseums sahen wir allerhand Interessantes und Kurioses über die Schrobenhausener Spargeltradition. Besonders beeindruckend war dabei die Vielfalt der Aspekte, die den Spargel zu einem wahren Kulturgut machten. Keinem anderen Gemüse wurde so viel künstlerische Aufmerksamkeit entgegengebracht, dass ihm eine Stadt solch enorme Bekanntheit verdankt. Neben wertvollem Spargelgeschirr/-besteck bietet das Museum vielfältige – oft jahrhundertealte - Kunstwerke, die den Spargel als Inspirationsquelle in Szene setzen. Zurecht, denn schließlich wurde Spargel bereits im Mittelalter als Heilpflanze und Aphrodisiakum geschätzt. Durst und Appetit waren groß, als die ganze Alumni-Truppe als nächstes zum unvergesslichen Spargelessen in den Biergarten des idyllisch am Wallgraben gelegenen Schrobenhausener Bauern Bräu einzog. Die Stimmung an der langen Tafel war so gut, dass sich alle gesättigt und fröhlich entspannt buchstäblich losreißen mussten, als es nach dem Essen hieß, einen der örtlichen Spargel-anbauenden Betriebe zu besichtigen. Dort erwartete die Gruppe jedoch eine besondere Ehre: Steffi Kornweiler, Schrobenhausener Spargelkönigin des Jahres 2001-2002 und seit vergangenem Jahr Chefin des Leinfelderhofes führte uns persönlich, charmant und überaus sachdienlich durch die weiterverarbeitenden Anlagen des Spargelbetriebes. Wir wurden nochmals mit der Technik des Spargelstechens vertraut gemacht und konnten bei der Verarbeitung der frisch geernteten Stangen zusehen. Hochmoderne Maschinen erleichtern das Waschen, Sortieren und Zuschneiden der verschiedenen Spargelsorten, welche direkt am Hof zum Verkauf angeboten werden. Zum Abschluss nochmals ein herzliches Dankeschön an Sefan Lesny und den RC Schrobenhausen für die tatkräftige Unterstützung unseres sehr gelungenen Jahresausflugs. Kathrin Schilling

Dank des Kranichs

Dank des KranichsUnsere TRF Alumna Gabriela Bracklo, engagierte Alumni Beauftragte im Distrikt 1840, hat als Verlegerin mit TRF-Alumna Keiko Funatsu als Übersetzerin und der Illustratorin Momo Nishimura das japanische Märchen-Bilderbuch "Dank des Krnichs" veröffentlicht. 1,50 € pro verkauftem Exemplar der Erstausgabe dieses Buches erhält die Global-Polio-Eradication-Initiative von Rotary International - End Polio Now. Details dazu auf der Website der Edition Bracklo




Rette sich wer kann

Am 10. Dezember 2009 eröffnet TRF Alumnus Seung-Il Chung mit seiner Klasse Jetelová der Münchner Akademie der Bildenden Künste in der whiteBOX die Ausstellung „Rette sich wer kann“.
15 Studenten der Bildhauerklasse von Professor Magdalena Jetelova haben eine Gemeinschaftsarbeit erstellt. Die whiteBOX selbst in ihrer architektonischen Eigenart wird als Skulptur einer Licht- und Geräuschinstallation zugrunde gelegt.
Eröffnung: Donnerstag 10.12. / 19.00 Uhr
Laufzeit: 10.12.2009 – 10.01.2010
Öffnungszeiten: Do, Fr 17 – 21.00 Uhr
Sa, So 15 – 20.00 Uhr
Mitwirkende: Seung-Il Chung / Ismael Dua / Susi Gelb / Mike Herbig / Chi-Shin Kim / Christoph Kragl / Julika Meyer / Nele Müller / Camilla Nicklas-Maurer / Minyoung Paik / Eva Pelechova / Tamara Pridonischwilli / Zita Schüpferling / Mitja Spaninger / Natalie Wild
www.whitebox-ev.de

Ausstellung von Alumnus Seung-il Chung am 25.09 von 20.00 bis 3.00 Uhr

Plakat all senseEin Video von TRF Alumnus Seung-il Chung aus Süd-Korea wird am 25.09 von 20.00 bis 3.00 Uhr in der "Nacht der Wissenschaften" im ZKMax (Passage Maximilianstrasse / Altstadtring) zu sehen sein.

Die "Nacht der Wissenschaften" ist eine Veranstaltung, die Wissenschaft, Party und Kunst mischt.

Es erfolgt ein Juryrung der Ausstellung durch das Publikum. Hierzu werden Stimmzettel am Eingang ausgegeben. Die drei Gewinner, nämlich die, die den Abend lang am meisten Stimmen sammeln konnten, werden am selben Abend bekannt gegeben und mit den Geldpreisen ausgezeichnet. Zur Ausstellung wird es ein Infoblatt zu den einzelnen Arbeiten geben und einen "Lageplan" der Arbeiten, um eine gerechte Präsentation zu gewährleisten. Seung-il würde sich über das Kommen aller Alumni - und natürlich unsere Stimmen, wenn uns sein Werk gefällt - sehr freuen.

Über den Brenner – RFAD on Tour

Interdistriktsseminar für Jung- und Neurotarier in Bozen (Italien), Samstag 28. März 2009

Heute ist es zumeist der Brenner, den es auf dem Weg von Deutschland nach Italien zu bezwingen gilt – die Römer hingegen überquerten die Alpen vor über 2.000 Jahren auf der Via Claudia Augusta. Die Bedeutung dieser ingenieurtechnischen Meisterleistung war nur ein Thema des rotarischen Interdistrikts-Seminars Ende März in Bozen, an dem sechs deutsche Alumni Flagge zeigten.
Rotarische VölkerständigungFlagge zeigen war dabei durchaus wörtlich zu nehmen, denn angereist waren Jung-, Neu-, aber auch „Alt“-Rotarier aus Italien, Österreich und Deutschland sowie die sechs deutschen Alumni. Eröffnet wurde die Veranstaltung entsprechend würdevoll durch das Abspielen der Nationalhymnen unter den entsprechenden Fahnen. Um so temperamentvoller ging darauf Professor Vittorio Galliazzo (D 2060) in seinem Vortrag über die Route und Bedeutung der Via Claudia Augusta in der Römerzeit zu Werke: wer bis dahin von italienischer Begeisterungsfähigkeit noch nichts gehört hatte, der war danach im Bilde.

So wie die Via Claudia Augusta zur Römerzeit eine entscheidende Infrastrukturmaßnahme war, so verhält es sich mit einem ähnlichen Projekt heute für die Europäer: Die Errichtung des „Brenner Basistunnels“ – mit gut 60 Kilometern der zweitlängste Tunnel der Welt – stellt alle beteiligten Länder (Italien, Österreich, Deutschland) vor immense Herausforderungen, wie Generaldirektor Professor Konrad Bergmeister (D 1920) berichtete. Wer schon einmal wie am frühen Morgen die sechs Alumni (vielleicht auch noch im Hochsommer) über den Brenner gefahren ist, der weiß, wie wichtig die Verlagerung des LKW-Verkehrs auf die Schiene für diese überlastete Strecke ist. Im Jahre 2012 soll der Tunnel eröffnet werden, da ist Professor Bergmeister zuversichtlich.

In die faszinierende Geschichte von Rotary führte PDG Klaus Petric (D 1840) ein. Von den Anfängen eines Paul P. Harris und seiner „Mitstreiter“ berichtete er ebenso wie von bereits bei der Gründung eines zweiten Clubs aufflackernden Unstimmigkeiten. Rotary verbreitete sich schnell auch international und konnte sich, zumal nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Europa etablieren. Sein Vortrag machte deutlich, dass Rotary kein statisches Gebilde, sondern ständig in Bewegung ist.

PDG Conrad Binding (D 1840) sowie PDG Alvise Farina (D 2060) berichteten lebhaft und zum Teil mit anschaulichen Fotos über die Struktur von Rotary International und der Rotary Foundation.

Schließlich war PDG Jürgen Auckenthaler (D 1920) in der oft als undankbar bezeichneten Rolle des letzten Redners. Gleichwohl vermochte er es, die Zuhörer mit dem Vortrag „Rotary ist eine Wertegemeinschaft“ in seinen Bann zu ziehen. „Service Above Self“ ist danach nicht nur ein Schlagwort, sondern findet seine Aktualisierung in der täglichen Arbeit eines jeden Einzelnen. Die Reflektion nach dem, was gut und richtig ist, erfordert immer wieder neue Anstrengungen. Jürgen Auckenthaler verwies in diesem Zusammenhang u.a. auf die goldene Regel: „Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg’ auch keinem anderen zu“. Der anschließende Applaus zeigte, dass seine Worte angekommen waren.

Das Mittagessen am Buffet wie auch der anschließende Workshop boten genügend Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch und zum gegenseitigen Kennenlernen. Bereits gegen 16:00 Uhr war der offizielle Teil schon wieder zu Ende. Einige Alumni ließen sich die Gelegenheit aber nicht nehmen, am Abend Bozen unsicher zu machen. Auf dem Weg nach Hause wählten die Alumni erneut anstelle der doch eher beschwerlichen Via Claudia Augusta den einigermaßen komfortablen Brenner und ließen den italienischen Frühling hinter sich in der Gewissheit, Freunde getroffen zu haben.

Henning Blaufuß

Ausflug nach Landshut